Es gibt Studien und Fallberichte, die zeigen, dass die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) eine Therapieoption zur Behandlung der FNS sein kann.
WeiterlesenIn der Medizin ist die Unterscheidung zwischen ätiologischer, nosologischer und
phänomenologischer Ebene bei Diagnosen ausgesprochen
zentral und zugleich elegant.
Die Neuropsychiatrie befasst sich mit den neurologischen Grundlagen psychischer Störungen,
um daraus Erkenntnisse für Diagnostik und Therapie zu gewinnen.
tDCS heißt die Methode – einfach, schmerzfrei und zu Hause anwendbar. Neue Studien zeigen: Die transkranielle Gleichstromstimulation kann depressive Symptome lindern – besonders bei leichter bis mittelgradiger Ausprägung.
WeiterlesenEine Studie von 2022 zeigt: Die gezielte Magnetstimulation des Precuneus kann den kognitiven Abbau bei der Alzheimer-Demenz verlangsamen - ganz ohne Medikamente.
WeiterlesenErstmals haben Forscherinnen und Forscher eine umfassende tierexperimentelle Studie an gesunden und transgenen Mäusen mit Alzheimer-Demenz durchgeführt, um die Wirkung der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS) zu untersuchen.
WeiterlesenBeim SMR-Beta-Neurofeedback wird die EEG-Aktivität im Frequenzbereich von 12 bis 18 Hz belohnt.
WeiterlesenWie in meinem letzten Beitrag erwähnt, hat mir im Buch von Philipp Sterzer die Erläuterung der Theorie des Predictive Codings besonders gut gefallen. Ausgehend von seinem Staunen über “falsche” Überzeugungen entwickelt er ein Verständnis für “normale” (nicht krankhafte) Überzeugungen, Verschwörungstheorien und auch den krankhaften Wahn z.B. im Rahmen einer Schizophrenie.
WeiterlesenDer Kern der Theorie ‘Predicitve Coding’ ist der, dass das Gehirn eine “Vorhersagemaschine” ist, die durch ständigen Abgleich der eigenen Vorhersagen mit den sensorischen Rückmeldungen die innere Repräsentation der Welt (das Weltbild) anpasst. Normales und krankhaftes Erleben kann mit diesem Modell gut erklärt werden.
WeiterlesenUngefähr die Hälfte aller Kurse und Vorträge am 32. internationalen Kongress für klinische Neurophysiologie in Genf waren verschiedenen Biomarkern und nicht-invasiven Neurostimulationsverfahren zur Diagnostik bzw. Behandlung neuropsychiatrischer Erkrankungen gewidmet.
WeiterlesenJe nach Anforderung, die die Bewältigung einer Situation an uns stellt, sind wir aktivierter, “gestresster” oder entspannter, sowohl kognitiv als auch emotional und körperlich.
WeiterlesenObwohl man immer wieder liest, dass Antidepressiva bei der Behandlung von Depressionen nur wenig wirksam seien, kann doch vielen Patientinnen und Patienten gut geholfen werden und auch ich setze Antidepressiva regelmässig erfolgreich ein.
WeiterlesenWie im Beitrag “Neuromarker für die neuronale Selbstorganisation” beschrieben, lassen sich mit Hilfe des während eines Aufmerksamkeitstests abgeleiteten EEGs Aussagen über die Aktivierung kortikaler und limbischer Netzwerke machen. Der dort beschriebene GO/NoGO-Test erlaubt zudem die Ableitung von Event Related Potentials (ERPs), welche Neuromarker für das neuronale Antwortverhalten darstellen.
WeiterlesenWie ich in “Therapieplanung mit Hilfe des Yerkes-Dodson-Gesetzes” beschrieben habe, benötigt man Kenntniss über den Aktivierungszustand verschiedener funktioneller Systeme, um bei Fehlregulationen therapeutisch gezielt eingreifen zu können.
WeiterlesenWie schon in meinem Beitrag “Was ist Neuropsychiatrie” ausgeführt, meint Neuropsychiatrie nicht, dass alle psychischen Störungen primär biologisch verursacht sind. Hier nenne ich die Grundannahmen in Anlehnung an J. L. Cumming.
WeiterlesenGeschichte der Neurologie und Psychiatrie seit Philippe Pinel anhand der Neurolues.- Die Neurolues als heute im klinischen Alltag fast vergessene Krankheit: Progressive Paralyse und Tabes dorsalis
WeiterlesenJede von einem System – mechanisch oder biologisch – erbrachte Leistung zeigt eine Abhängigkeit von seiner Aktivierung. Bei geringer Aktivierung wird wenig Leistung erbracht. Steigt die Aktivierung, so steigt auch die Leistung, um ab einem gewissen Punkt wieder abzunehmen.
WeiterlesenUnter Neuromarkern versteht man neurologische, medizinisch-technische Messwerte, die bei spezifischen psychischen Symptomen nachgewiesen werden können. Sie entsprechen z.B. einer Verschattung auf dem Röntgenbild der Lunge bei Husten. Neuromarker in der Psychiatrie ersetzen nicht die klassische psychiatrische Diagnosestellung mit Hilfe eines ausführlichen Gespräches. Sie erlauben aber eine genauere Diagnostik und v.a. auch eine gezieltere Therapieplanung.
WeiterlesenSeit über hundert Jahren gehen die Neurologie und die Psychiatrie weitgehend getrennte Wege. Die Neurologie auf der einen Seite beschäftigt sich primär mit organisch nachweisbaren Erkrankungen des Gehirns wie z. B. Entzündungen, Infektionen, Stoffwechselstörungen, Blutungen oder Tumoren. Die Psychiatrie auf der anderen Seite konzentriert sich auf "psychische" Symptome und versucht diese vom Gehirn losgelöst zu verstehen und zu behandeln.
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