Posts getaggt mit NIBS
Neurostimulation und Neurofeedback bei Epilepsie

Die Behandlung von Epilepsie stützt sich primär auf Antiepileptika und epilepsiechirurgische Verfahren. Bei ausgewählten Patienten kommen zudem etablierte Neuromodulationsverfahren wie die implantierte Vagusnervstimulation und die tiefe Hirnstimulation zum Einsatz. Daneben hat in den letzten Jahren das Interesse an nicht-invasiven Hirnstimulationsverfahren (Non-Invasive Brain Stimulation, NIBS) sowie an Neurofeedback deutlich zugenommen.

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Neurostimulation zur Behandlung der Alzheimer-Demenz

Trotz grosser wissenschaftlicher Anstrengungen ist die Alzheimer-Demenz noch immer nicht heilbar. Es konnten jedoch Fortschritte erzielt werden, um die geistigen Fähigkeiten der Betroffenen zu verbessern bzw. möglichst lange zu erhalten, die allgemeine Lebensqualität zu erhöhen und auf diese Weise auch die Angehörigen zu entlasten. Neben Medikamenten kommen dabei nicht-invasive Hirnstimulationsverfahren (NIBS) zum Einsatz.

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Seit wann wendet man Neurostimulation in der Psychiatrie an?

Die Idee, elektrischen Strom für medizinische Zwecke zu verwenden, reicht bis in die Antike zurück. Scribonius Largus (Arzt in Mesopotamien, 46 v. Chr.) behandelte Kopfschmerzen und rheumatische Schmerzen, indem er  den Torpedo Fisch (siehe Abbildung) auf die schmerzenden Körperregionen legte. Avicenna (um 1000 n. Chr.) beschrieb einen Nutzen der Behandlung mit dem Torpedo Fisch bei Melancholie. Diese Behandlungen waren somit erste transkutane elektrische Nervenstimulationen (TENS).

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