Die Behandlung von Epilepsie stützt sich primär auf Antiepileptika und epilepsiechirurgische Verfahren. Bei ausgewählten Patienten kommen zudem etablierte Neuromodulationsverfahren wie die implantierte Vagusnervstimulation und die tiefe Hirnstimulation zum Einsatz. Daneben hat in den letzten Jahren das Interesse an nicht-invasiven Hirnstimulationsverfahren (Non-Invasive Brain Stimulation, NIBS) sowie an Neurofeedback deutlich zugenommen.
Dieses Zitat wird üblicherweise Mark Twain zugeschrieben. Er ist im englischen und deutschen Sprachraum dafür berüchtigt, dass ihm unzählige humorvolle, zynische oder kluge Sprüche zugeschrieben werden, die er nie gesagt hat. So stammt auch dieser Satz nicht von ihm.
NIBS- und Feedbackverfahren kommen vor allem als ergänzende oder alternative Behandlungsformen infrage, insbesondere bei Patienten, die nicht ausreichend auf Medikamente ansprechen, unter Unverträglichkeiten leiden oder sich eine nicht-pharmakologische Therapie wünschen.
Kürzlich habe ich an einer Weiterbildung erstmals vom sogenannten “Mozart-Effekt” gehört. Neurologische Studien deuten darauf hin, dass das Hören bestimmter Werke von Wolfgang Amadeus Mozart – insbesondere der Sonate für zwei Klaviere in D-Dur (KV 448) – bei Menschen mit Epilepsie eine antiepileptische Wirkung entfalten könnte.