Einträge in Neuropsychiatrie
Der Nervus accessorius – warum der «Nacken-Nerv» oft mehr mit Kopf- und Nackenschmerzen zu tun hat, als man denkt

Der Nervus accessorius ist weitaus mehr als nur ein Bewegungsnerv für Schulter und Hals. Aufgrund seiner engen Verbindung zu den wichtigsten Nackenmuskeln trägt er wesentlich zur Stabilität der Halswirbelsäule und zu einer entspannten Körperhaltung bei.

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"Die Illusion der Vernunft - Warum wir von unseren Überzeugungen nicht zu überzeugt sein sollten" von Philipp Sterzer

Wie in meinem letzten Beitrag erwähnt, hat mir im Buch von Philipp Sterzer die Erläuterung der Theorie des Predictive Codings besonders gut gefallen. Ausgehend von seinem Staunen über “falsche” Überzeugungen entwickelt er ein Verständnis für “normale” (nicht krankhafte) Überzeugungen, Verschwörungstheorien und auch den krankhaften Wahn z.B. im Rahmen einer Schizophrenie.

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‘Predictive Coding’ und Psychopathologie

Der Kern der Theorie ‘Predicitve Coding’ ist der, dass das Gehirn eine “Vorhersagemaschine” ist, die durch ständigen Abgleich der eigenen Vorhersagen mit den sensorischen Rückmeldungen die innere Repräsentation der Welt (das Weltbild) anpasst. Normales und krankhaftes Erleben kann mit diesem Modell gut erklärt werden.

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Neuromarker für das neuronale Antwortverhalten

Wie im Beitrag “Neuromarker für die neuronale Selbstorganisation” beschrieben, lassen sich mit Hilfe des während eines Aufmerksamkeitstests abgeleiteten EEGs Aussagen über die Aktivierung kortikaler und limbischer Netzwerke machen. Der dort beschriebene GO/NoGO-Test erlaubt zudem die Ableitung von Event Related Potentials (ERPs), welche Neuromarker für das neuronale Antwortverhalten darstellen.

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Was sind Neuromarker?

Unter Neuromarkern versteht man neurologische, medizinisch-technische Messwerte, die bei spezifischen psychischen Symptomen nachgewiesen werden können. Sie entsprechen z.B. einer Verschattung auf dem Röntgenbild der Lunge bei Husten. Neuromarker in der Psychiatrie ersetzen nicht die klassische psychiatrische Diagnosestellung mit Hilfe eines ausführlichen Gespräches. Sie erlauben aber eine genauere Diagnostik und v.a. auch eine gezieltere Therapieplanung.

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